KnieD

Therapie mit Profi-Ergebnis

  • Selbstgesteuert und portabel: Sie dehnen und kräftigen das Knie passiv, assistiv oder aktiv zu Hause – genial einfach und überall einsetzbar.

  • Prä- und postoperativ wirksam: Verbessert Bewegungsumfang vor/nach Knie-OP, reduziert Arthrofibrose-Risiken und steigert Compliance auf über 90%.

  • Entwickelt mit Experten: Zusammen mit Orthopäden und Therapeuten für MS, Schlaganfall oder Arthrose – CE-zertifiziert aus Deutschland.

KnieD fördert gezielte Dehnung und Mobilität

KnieD im Fernsehen

KnieD – Patientengesteuertes Knie-Training

Wir sind leidenschaftlich an Innovationen interessiert, die zu echten Ergebnissen für Patienten mit Einschränkungen führen. Wir bieten Patienten Benutzerfreundlichkeit und nachgewiesene Ergebnisse. Es ist die Lösung, auf die viele Patiente mit Knieschwierigkeiten gewartet haben.

Dafür entwickelten wir ein Therpie-/Trainingsgerät im Rahmen der ambulanten Physiotherapie oder als Heimübungsgerät mit dem Ziel:

  • Streckmobilisierung des Kniegelenks
  • Kräftigung des M.Quadriceps (gegen Eigenwiderstand oder assistiv)

Häufig gestellte Fragen?

Was bewirkt KnieD

Mit KnieD können Patienten den Bewegungsumfang und die Dehnungsübungen simulieren, die Physiotherapeuten während der Rehabilitation durchführen. Das Gerät ermöglicht es ihnen, diese Bewegungen selbst auszuführen, bequem von zu Hause aus oder in Ihrer Physiotherapie.

KnieD hilft, einen verbesserten heilenden Bewegungsumfang, insbesondere eine vollständige Verlängerung, nach einem Eingriff im Knie, einer Knieoperation oder einer Verletzung zu ermöglichen. Auch bei MS zur Beweglichkeitserhaltung/-steigerung ist es von großem Nutzen. Ebenfalls bei Einschränkungen im Kniebereich bei Schlaganfall. Die Patienten sind in der Lage, die Intensität, Häufigkeit und Dauer der Rehabilitation anzupassen, um Einschränkungen zu minimieren, um Schmerzen zu verringern und die Wirksamkeit zu maximieren. Als tragbares und vielseitiges Gerät kann KnieD allein oder in Verbindung mit anderen Therapiearten und -möglichkeiten verwendet werden.

Warum setzen wir KnieD ein?

Die Einfachheit des KnieD-Geräts ist genial. Patienten können es zu Hause und sogar auf Reisen verwenden. Sein einfaches Design ermöglicht es, es überall hin mitzunehmen. Es gibt fast keine Grenzen hierfür.
Wie wir wissen: Je gesünder ein Patient vor einem Eingriff ist, desto besser ist das Ergebnis nach einer Operation. Daher glauben wir, dass KnieD Teil des Protokolls vor und nach der Operation jedes Patienten werden sollte. Unabhängig davon, ob ein Patient einen vollständigen Knieersatz oder eine ACL-Operation hat, wird die Verwendung von KnieD sowohl vor als auch nach dem Eingriff den Genesungsprozess beschleunigen und evtl. Komplikationen erheblich reduzieren.

Darum ist KnieD für uns entscheidend

Da die starken Kinder-Jahrgänge(Baby-Boomer) zu altern beginnen, werden jedes Jahr mehr und mehr Knieoperationen durchgeführt und es gibt wesentlich mehr Knieeinschränkungen. Viele dieser Verfahren werden von Ärzten in ambulanten Zentren durchgeführt. Dies wird dazu führen, dass viele dieser Patienten in Zukunft zusätzliche Möglichkeiten und Verfahren benötigen, um wieder richtig auf ihre Beine zu kommen. KnieD kann sowohl vor als auch nach großen Knieoperationen angewendet werden – was das Risiko einer operativen Einschränkung erheblich reduziert. KnieD ist das erste selbstgesteuerte Knierehabilitationsgerät des Patienten, das den Bewegungsumfang sowohl vor als auch nach der Operation verbessert.

Die Zahl der neurologischen Klienten wie MS-Patienten steigt jedes Jahr verhältnismäßig stark, wie die Statistiken beweisen. Dadurch gibt es Bein- und Kniebeeinträchtigungen immer mehr. Deshalb empfehlen wir jedem MS-/Neurologie-Patienten und jeder guten Physiotherapiepraxis, den KnieD einzusetzen. Der kleinste Einsatz mit dem größten Erfolg.

KnieD - der Gamechanger

Die postoperative Rehabilitation nach totaler Knieoperation und anderen großen Knieoperationen ist entscheidend für die Wiedererlangung von Bewegungs- und Kraftumfang. KnieD ist ein einfach zu bedienendes Knierehabilitationsgerät, mit dem Patienten ihre Knie auch ohne die Hilfe eines Physiotherapeuten effektiv dehnen und drehen können. KnieD gibt dem Patienten die vollständige Kontrolle über seine Therapieübungen, so dass er die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Rehabilitation anpassen kann, um Schmerzen zu minimieren und den funktionellen Gewinn zu maximieren.

Weil es so effektiv und einfach zu bedienen ist, hilft KnieD Patienten, die Verantwortung für ihre eigene Rehabilitation zu übernehmen. Physiotherapeuten, die KnieD bei ihren Patienten anwenden, berichten von einer verbesserten Therapietreue des Patienten, was zu einer allgemeinen Abnahme der Manipulation und einer Steigerung der Patientenzufriedenheit und des Erfolgs führt.

Fast 15 Prozent der Patienten, die sich einer totalen Knieendoprothetik (TKA oder totaler Knieersatz) unterziehen, erleben Arthrofibrose – eine postoperative Komplikation, bei der übermäßige Narbengewebebildung zu schmerzhaften und / oder eingeschränkten Kniebewegungen führt. Für diese Patienten und andere Patienten mit Kniearthrofibrose ist es unmöglich, ihr eigenes Knie ohne „fremde“ Hilfe effektiv zu dehnen oder passiv zu drehen. Deshalb benötigen sie ein Gerät, das den Bewegungsumfang fördert und sich in der Verlängerung dehnt, um Schmerzen zu lindern und die Funktion wieder zu erreichen. Deshalb unser KnieD.

In den letzten Jahren ist die Zahl der durchgeführten Knieoperationen stetig gestiegen. Mit mehr vollständigen Knieprothesen, elektiven Operationen und neuen Lösungen, die Patienten Linderung von chronischen Schmerzen bieten, gehen immer mehr Menschen unter das Messer. Mehr Verfahren erfordern mehr Rehabilitationsmöglichkeiten. Patienten suchen nach Möglichkeiten, sich zusätzlich zur Behandlung durch einen Physiotherapeuten von zu Hause zu erholen. KnieD bietet Patienten Behandlungsmöglichkeiten, die sie mit einem einfachen, aber sehr intelligenten Gerät selbst verwalten können.

KnieD: Dein Knie neu starten

Das KnieD-Gerät bietet Patienten neben Physiotherapiesitzungen eine einfache aber effektive Therapiemöglichkeit zusätzlich zu Hause. Es ist ein einfaches, selbstgesteuertes Gerät, das entwickelt wurde, um den Bewegungsumfang bei Einschränkungen ebenso wie vor als auch nach einer Knieoperation zu verbessern. Studien zeigen, dass ein verbesserter Bewegungsumfang sowohl vor als auch nach der Operation zu verbesserten Patientenergebnissen führen kann.

Mehr Bewegungsfreiheit z.B. bei MS oder anderer neurologischer Beeinträchtigungen hebt das eigene Wohlbefinden, gibt mehr Selbstsicherheit, steigert wieder das Selbstbewusstsein – erreicht ein besseres Lebensgefühl und Zufriedenheit.

KnieD ist vielseitig, tragbar und hocheffektiv. Benutzer können eine Vielzahl von Dehnungen durchführen, die simulieren, wie ein Physiotherapeut das Knie während einer Standardsitzung manipulieren würde. Patienten können dieses effektive Gerät aufgrund seines leichten und kompakten Designs jederzeit und überall verwenden.

KnieD fördert gezielte Dehnung und Mobiltät - Kurzeinweisung

  1. Legen Sie das KnieD neben Ihr betroffenes Bein und passen Sie das mittlere textile Zwischenteil in Höhe Ihres Waden entsprechend an.
  2. Dann schlupfen Sie mit dem betroffenen Bein zwischen den oberen und mittleren Textilstreifen hinein.
  3. Stellen anschließend Ihren oberen Griff so, dass das obere schwarze Band ca. 5 cm über Ihrer Kniescheibe beginnt und arretieren die beiden schwarzen Stellschrauben links und rechts.
  4. Fixieren Sie das Gerät mit dem Klettband um Ihr Schienbein.
  5. Halten Sie Ihre Arme gerade vor sich und ziehen Sie den Griff vorsichtig in Richtung Brust, bis Sie die Dehnung in Ihrem Bein spüren.
  6. Halten Sie diese Dehnung für etwa 30 Sekunden und wiederholen Sie sie nach Bedarf.
  7. Es gibt weitere Streckvarianten, die Sie mit diesem vielseitigen Gerät absolvieren können.

Funktionsweise KnieD - im Detail

1.Intraartikulär

Durch passive, aktive und assistive Mobilisation im Kniegelenk wird die Gleitfähigkeit im Femurtibialgelenk und im patellaren Gleitlager (Articulatio Femur-patellares) verbessert.
Passiv: Die Bewegung erfolgt über Mithilfe der Arme des Patienten.
Assistiv: Teileigenaktivität mit leichter Unterstützung der Arme des Patienten.
Aktiv: Die Bewegung erfolgt komplett autonom durch patienteneigene Muskulatur, unabhängig ob Aktivitätsgrad 3 oder 5:

3 bedeutet Bewegungen gegen die Schwerkraft.
5 bedeutet Bewegungen gegen die Schwerkraft mit Widerstand (z.B. Theraband)

Die interne Kapselschicht, Synovia interna, produziert dadurch vermehrt die Snoviaproduktion, welche damit die o.g. Gleitfähigkeit erhöht. Spannungen der Gesamtkapsel (ventraler, dorsaler Anteil) reduzieren sich, Kontraktile Fasern werden gelöst.

2. Muskulatur

KnieD beeinflusst gezielt Muskelgruppen durch drei Bewegungsarten: passivassistiv und aktiv. Jede Variante passt sich dem Therapiefortschritt an – von sanfter Dehnung bis intensiver Kräftigung.

Passiv (mit Armhilfe des Patienten)

Der Patient nutzt die Arme, um das Bein sanft zu bewegen, ohne eigene Beinmuskulatur einzusetzen. Ideal für den Einstieg oder bei starken Schmerzen.

Aus Rückenlage (RL):
Durch passiven Zug in Längsrichtung (Sagittalebene) dehnen sich:

  • Gastrocnemius (proximale Anteile) und Soleus

  • Plantarflexoren, Popliteus

  • Hamstrings (Biceps femoris, Semitendinosus, Semimembranosus)

  • Gluteus maximus

Mit Rotation:

  • Innenrotation (IR) + Adduktion: Dehnt Abduktoren und Außenrotatoren der Hüfte.

  • Außenrotation (AR) + Abduktion: Dehnt Innenrotatoren und mediale Strukturen.

Assistiv (teilaktiv mit Armsupport)

Der Patient aktiviert leicht die Beinmuskulatur, unterstützt durch Arme. Fördert erste Eigeninitiative bei guter Verträglichkeit.

Aktiv (vollständig eigenständig)

Bewegung erfolgt rein durch patienteneigene Muskulatur – unabhängig vom Aktivitätsgrad (z. B. 3 oder 5).

Aus RL:
Kräftigt Hüftbeuger: Iliopsoas und Rectus femoris.
Intensivierung: Gegen Schwerkraft oder mit Theraband (Fußende an Bank befestigen).

Im Sitz (Oberschenkel aufliegend, Unterschenkel 90° flektiert, bodenfrei):

  • Aktive Quadrizeps-Kontraktion kräftigt alle Anteile (Vastus medialis, lateralis, intermedius, Rectus femoris).

  • Leichte AR: Steigert Vastus-medialis-Aktivität (wichtig für Stabilität).

  • Leichte IR: Fokussiert Vastus lateralis.
    Intensivierung: Theraband am Fußende und Boden fixieren.
    Spezialtipp: Intensives Vastus-medialis-Training verbessert die Schlussschenkung (letzte 10–15° Extension) – essenziell bei Arthrose oder Instabilität.

3. Neurostruktur

KnieD mobilisiert Nervenstrukturen durch Neuromobilisation/Neurotension – ideal bei Nervenbeschwerden im Bein oder unterem Rücken.

Position: Seitlage (SL)

  • Betroffene Seite unten.
  • Oberkörper in Flexion (Vorspannung für Rückenmark + N. Ischiadicus).

Ablauf (passiv)

  1. Knieflexion: Bein langsam strecken Richtung Extension.
  2. Bis leichter Schmerz: Im N. Ischiadicus (Kniekehle → proximal/lateral) oder Wirbelsäule.
  3. Sofort zurück: In Flexion bewegen.

Wiederholung

Mehrmals: Flexion → Extension bis Schmerzgrenze → Zurück.

Ziel: Ruheschmerz im Nervensystem reduzieren → Bessere Muskelaktivität.

Kniedehner “KnieD”